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	<title>Vermögen Archives - Sybille Franzmann-Haag</title>
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	<description>Ihre Anwältin für Erbrecht</description>
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		<title>Gönnt mir doch auch mal was! – Im Zwiespalt zwischen Liebe und Erkenntnis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sybille Franzmann-Haag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Nov 2019 09:20:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vermögen]]></category>
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			<p>Loslassen zur rechten Zeit ist eine schwere Übung<br />
Verliebtheit kann jeden treffen, in jedem Alter. Im Familienstreit zwischen der Witwe Liliane Bettencourt und Ihrer Tochter ging es aber eigentlich nicht um Liebe, sondern um Geld. Nur wusste die Liebende dies nicht.<br />
Viele Einzelheiten der Liebesgeschichte zwischen Liliane Bettencourt und ihrem Liebhaber Francois Banier führten zu amüsierten Tischgesprächen in Frankreich.</p>

		</div>
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			<p>Die L’Oreal-Erbin Liliane Bettencourt (94), die 2017 verstarb, litt zuletzt an Demenz und konnte sich gegen die üblen Nachreden nicht wehren. Als Achtzigjährige hatte die Milliardärin den extrovertierten Fotografen und Schriftsteller François-Marie Banier kennengelernt und sich verliebt. Banier nutzte die Freundschaft und ließ sich die gemeinsamen Unternehmungen mit Zuwendungen im Gegenwert von mehreren hundert Millionen Euro vergolden.</p>

		</div>
	</div>
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			<p>Bettencourt, die noch bis Anfang 2011 im Aufsichtsrat des Weltkonzerns saß, duldete hierzu keine Kritik. Schon gar nicht von ihrer Tochter. Françoise Bettencourt beobachtete indes nicht lange. Sie ängstigte sich um das Lebenswerk ihres Großvaters Eugène Schueller und sah schließlich keinen anderen Ausweg, als die die Entmündigung der Mutter zu betreiben. Gerichtlich warf sie der Mutter vor, komplett umnachtet zu sein und nicht mehr zu wissen, was sie tue.</p>
<p>Liliane Bettencourt konnte sich gegen das Verfahren lange zur Wehr setzen. Als geheime Tonbänder aber bestätigten, dass sie tatsächlich unter Demenz litt, ergaben polizeiliche Nachforschungen ein Netzwerk aus Steuerhinterziehungen und Schmiergeldaffairen im Unternehmen, über das sie offenbar schon lange keine Kontrolle mehr hatte. Ihre großen Beiträge in Frankreich zu karitativen Zwecken traten in den Hintergrund vor einem ausufernden Skandal um ihre letzte Liebe. Ab 2011 wurde Bettencourt entmündigt und verbrachte ihre letzten Jahre unter Aufsicht eines Vormunds. Das Unternehmen wird mittlerweile von den nachfolgenden Generationen kontrolliert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Rechtsanwältin Sybille Franzmann-Haag: „Hier kommen viele unglückliche Faktoren zusammen. Für die Tochter ging es ja gar nicht darum, dass sie der Mutter einen Freund nicht gönnte. Barnier war indes kein Freund. Für vermögende Unternehmerinnen ist die Einschätzung der Zuneigung der Menschen um sie herum sehr schwer. Doppelt schwierig ist dies im hohen Alter. Und wenn erschwerend noch eine beginnende Demenz hinzukommt, ist oft der Anlehnungsbedarf noch größer und das Risiko, sprichwörtlich am „Falschen“ zu hängen. Hinzu kommt, zur rechten Zeit das Ruder im Unternehmen abzugeben fällt allen Unternehmern udn Unternehmerinnen extrem schwer. Es muss trotzdem erfolgen, zum Wohl des Unternehmens. Bei einer schleichenden Erkrankung, die über einen langen Zeitraum fortschreitet, zu Fehleinschätzungen führt und letztlich auch zur Selbstüberschätzung, steigen die Risiken für das Unternehmen und seine Mitarbeiter. Erkrankte müssen hier auf erste Anzeichen hin reagieren und verstärkt an einer zeitnahen Abgabe von Verantwortung und an einem „sicheren Hafen für sich selbst“ arbeiten.“</p>

		</div>
	</div>
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			<p style="text-align: center;"><strong>Sie sind Angehörige/r und haben ein ähnliches Problem in Ihrer Familie? </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Sie wissen eigentlich nicht so recht, wie Sie an die Sache herangehen sollen?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Führen Sie ein erstes Gespräch mit Sybille: Tel. +49 (0) 69 4080 6020</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>sybille@sybillefranzmann.de</strong></p>

		</div>
	</div>
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		<title>„Er hat mich nie geliebt!“ – Eine Mutter zwischen allen Stühlen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sybille Franzmann-Haag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2019 18:10:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vermögen]]></category>
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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  einführungstext firstletter" >
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			<p>In meiner Kanzlei im Taunus sitzt in diesem Mai eine gepflegte Dame mit wunderbarem Schmuck. Sie ist etwa 70 Jahre alt und Unternehmerehefrau.<br />
Marianne T. ist sehr vermögend, gebildet, selbstbewusst, unternehmungslustig, sprachbegabt. Sie hat sich mit Blick auf ihr eigenes Vermögen nie um „all das kümmern müssen“, sagt sie nicht ohne Stolz. Solche Aufgaben hat „mein Mann zu erledigen“.<br />
Sie widmet sich mit großem Sachverstand Kunst und Literatur. Sie weiss, ihr Mann (75) handelt in seiner dritten Karriere mit Immobilien im In- und Ausland und mit Kunst. Einen Überblick hierüber hat sie nicht, was sie indes auch nicht stört. Es gibt 3 erwachsene Kinder.</p>

		</div>
	</div>
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			<p>Als ich sie frage, warum sie bei mir ist, ist die Antwort zunächst verhalten.</p>
<p>Sie wisse, dass die Kinder bereits jetzt gelegentlich stritten, weil nur eines der Kinder in die Geschäfte des Vaters eingeweiht worden ist. Die anderen wollten sich nicht engagieren, fühlen sich aber jetzt zurückgesetzt und abgeschnitten von der Information. Eine Tochter (und ihr Mann) drohen mit Auseinandersetzung.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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<p>In letzter Zeit hat Mariannes Ehemann immer wieder Aussetzer, eine leichte Demenz, die sich bemerkbar macht. Sie ahnt, dass es unter ihren Kindern möglicherweise ernsteren Streit geben kann, wer das Sagen zum familiären Vermögen hat, wenn er schwerer erkrankt. Noch schlimmer, wenn er einmal nicht da mehr ist. Sie fürchtet, hineingezogen zu werden. Sie möchte aber nicht darüber nachdenken. Er habe doch ein Testament gemacht, sagt sie. Von einem der Kinder erfahre ich zufällig in den Folgetagen, dass es kein Testament gibt und dass der Vater das Gespräch hierüber ablehnt.</p>
<p>Kein seltener Fall.</p>
<p>In Deutschland wird die Ehefrau des Unternehmers durch Erb- und Eherecht zur Haupterbin, soweit nichts Anderes wirksam vereinbart wurde. Das bedeutet, dass sie zum Hauptentscheider über das in der Ehe aufgebaute Vermögen inklusive des Unternehmens wird, wenn nichts Anderslautendes vom Unternehmer selbst verfügt wurde. Sie muss dann notgedrungen entscheiden, was wird, oft aber auch, wer die Führungsrolle im Unternehmen erhalten soll oder in der Verwaltung des Vermögens. Oft ruft dies weiteren Streit zwischen den Kindern hervor und ist für die Witwe hochbelastend.</p>
<p>Ein Plan oder wirksamer letzter Wille hierzu existiert indes <strong>in weit über der Hälfte</strong> der deutschen Mittelstandsunternehmen nicht.</p>
</div>
</div>

		</div>
	</div>
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<div class="et_pb_text_inner">
<p>Das heißt: eine gute Nachfolgelösung, die die Friedensinteressen der Ehefrau berücksichtigt, sowie alle Interessen der weiteren Erben und streitvermeidend durchdacht ist, ist eine Seltenheit. In den meisten Familien liegen, wenn überhaupt, nur rudimentäre, veraltete oder fragmentierte Äußerungen des Erblassers vor, die der Realität nicht standhalten.</p>
<p>Für die Haupterbin Marianne T. heißt dies auch in diesem Fall, dass zunächst sie selbst ihre Situation und ihre Wünsche durchdenken muss. Ihre Situation ist nicht einfach: sollte die Erkrankung ihrem Mann das weitere Handeln irgendwann unmöglich machen oder er in Bälde versterben, müßte sie innerhalb kürzester Zeit Lösungen und Ausgleiche zwischen den Kindern schaffen, wenn sie einen Zwist vermeiden wollte.</p>
<p>Marianne T. lebt in einem großen Haus mit mehreren Angestellten und einem großen Garten. Ihr ist hauptsächlich daran gelegen, dass sich für sie nichts ändert und dass alles „friedlich bleibt“. Sie will nicht, dass die Kinder streiten.</p>
<ul>
<li>Die schlechte Nachricht ist: Streitvermeidungsgarantien gibt es keine. Ob Kinder sich gleichermaßen geliebt und gewürdigt fühlten, ist maßgeblich dafür, ob ein Konflikt entsteht über das Erbe des Vaters, oder nicht. Der Groll, den ein Kind seit früher Kindheit gegenüber dem Vater innerlich hegen mag, wirkt sich im Moment des Todes des Unternehmers verheerend aus: das „vernachlässigte“ Kind wird Genugtuung verlangen für „fehlende Liebe“ und beharrlich auf einem großen finanziellen Ausgleich bestehen, auch wenn es das Vermögen als Ganzes gefährden sollte. Ganze Konzerne sind durch derlei Streitfragen ruiniert worden. Ein streitgeneigtes Kind ist nicht aufzuhalten. Es betrachtet seine Familie als Verräter. In einem solchen Fall kann die Witwe nicht gewinnen und muss sich mit dem Gedanken anfreunden, eines der Kinder „zu verlieren“ und einen großen Vermögensbestandteil herauslösen zu müssen.</li>
<li>Die gute Nachricht ist: es ist immer einen Versuch wert, im noch jetzt zu Lebzeiten des Unternehmers einen Ausgleich zwischen den Erben durch gezielte Zuwendungen und Schenkungen, aber auch durch eine mit allen besprochene Aufteilung des Erbes zu schaffen.</li>
</ul>
<p>Es ist sinnvoll, wenn Dritte das Gespräch von neutraler Seite beratend begleiten. Wenn Marianne T’s Wünsche, die hier für mich maßgeblich sind, definiert sind, können Gespräche mit den Kindern geführt werden. Dass dies emotionale Gespräche sein können, die die Eltern belasten können, ist unumgänglich, aber durch gute Mediation aufzufangen.</p>
</div>
</div>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="vc_empty_space"   style="height: 50px"><span class="vc_empty_space_inner"></span></div></div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1575727320799 vc_row-has-fill"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="vc_empty_space"   style="height: 10px"><span class="vc_empty_space_inner"></span></div>
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		<div class="wpb_wrapper">
			<p style="text-align: center;"><strong>Sie sind Unternehmerehefrau oder Angehörige und haben ein ähnliches Problem in Ihrer Familie? </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Sie glauben, vernünftige erbrechtliche Regelungen gibt es in Ihrer Familie nicht so wirklich? </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Sie wissen eigentlich nicht so recht, wie Sie an die Sache herangehen sollen?<br />
</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Führen Sie ein erstes Gespräch mit Sybille: Tel. +49 (0) 69 4080 6020</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>sybille@sybillefranzmann.de</strong></p>

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